Begleitung für Trauernde nach Suizid naher Angehöriger

bei Verlust von Mutter, Vater, Großeltern, Geschwistern

Wenn ein naher Angehöriger durch einen Suizid verstirbt, erleben die Hinterbliebenen häufig einen großen Schock. Nicht nur weil der Tod plötzlich und zumeist unerwartet eintritt und mit großem Schmerz verbunden ist.

Im Falle eines Suizides begegnen die Betroffenen zudem einem Tabuthema in unserer Gesellschaft. Das eigene Leben gerät ins Wanken, viele Dinge werden durch das tragische Ereignis in Frage gestellt. Schuldgefühle können auftreten und für lange Zeit bestehen bleiben. Sie sind ein besonderer Teil der Trauerverarbeitung. Das Chaos aus Gedanken und Gefühlen scheint kein Ende zu nehmen. Es kann nichts ungeschehen gemacht werden und doch müssen die Betroffenen lernen mit dem Geschehenen umzugehen. 

Im Rahmen der Gesprächs- und Austauschgruppe mit anderen Betroffenen möchten wir Sie ein Stück in Ihrem individuellen Trauerprozess begleiten und vor allem seelisch unterstützen.

Neben den klassischen Therapieangeboten, die nach den individuellen Bedürfnissen verordnet werden, sehen wir folgendes für Sie vor:

  • Therapeutische Austauschgruppe der Betroffenen. Mögliche Themen: Trauerprozess, Trauerrituale, Symptome, Umgang mit trauernden Kindern
  • Bei Bedarf therapeutische Einzelgespräche
  • Entspannung
  • Bewegungstherapeutische Angebote
  • Kunsttherapie oder tiergestützte Interventionen

 

Behandlungsbedürftige Kinder werden im Rahmen unseres allgemeinen Therapieangebotes begleitet. Dazu können folgende Behandlungen gehören

  • Kunsttherapie oder tiergestützte Interventionen
  • Sportgruppen
  • Bewegungstherapeutisches Angebot
  • Psychomotorik

 

Tiergestützte Eltern-Kind-Interaktion mit Kindern ab 5 Jahren oder Tierkontakt mit Kindern ab 3 Jahren und weitere Interaktionen zur Bindungsförderung.

Anmeldeschluss: 4 Wochen vor vor Anreisetermin

Der Kurantritt sollte frühestens 6 Monate nach dem Verlusterlebnis sein.
 

TERMINE

  1. 02.02.2022
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